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We are climate neutral

Ein weiterer Meilenstein in unseren Nachhaltigkeitsbestrebungen ist erreicht – seit Mitte November sind wir von STOP THE WATER WHILE USING ME! offiziell ein klimaneutrales Unternehmen, yay! Wie das geht? Ganz einfach indem wir zusätzlich zu den Emissionen, die bei der Herstellung unserer Produkte entstehen, auch die internen Geschäftsabläufe und vor allem die Instandhaltung unseres Büros in der Hamburger Speicherstadt berechnet und im Anschluss über unser Klimaschutzprojekt kompensiert haben.

STEP BY STEP – FOR A NEUTRAL FOOTPRINT

Aber jetzt nochmal eins nach dem anderen. Im ersten Schritt haben unsere Freunde von ClimatePartner im Auftrag unseres Unternehmens – der T.D.G. Vertriebs GmbH & Co. KG – für das Jahr 2019 einen Carbon Footprint in Anlehnung an die Richtlinien des Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard (GHG Protocol) für unser komplettes Unternehmen erstellt. Der sogenannte Corporate Carbon Footprint ist ein essentieller Baustein für die Entwicklung einer weiterführenden Klimaschutzstrategie, denn durch die Analyse des Footprints ist es überhaupt erst möglich, Reduktionspotenziale und -hebel zu identifizieren, um im Anschluss entsprechende Maßnahmen zu entwickeln und weiterführende Klimaschutzziele zu definieren.

LET’S DIG DEEPER – OUR CO2 INSIGHTS

Achtung, jetzt geht‘s ans Eingemachte: Die aktuellen Ergebnisse der Emissionsbilanzierung beziehen sich auf unsere Geschäftsaktivitäten im Jahr 2019. Insgesamt wurden dabei Emissionen in Höhe von 18,6 t CO2 Äquivalenten verursacht. Davon sind 6,3 t CO2 (33,6 %) direkte Emissionen (Scope 1), 0,0 t CO2 (0,0 %) entfallen auf indirekte Emissionen durch leitungsgebundene Energie (Scope 2) und 12,3 t CO2 (66,4 %) wurden durch andere indirekte Emissionen (Scope 3) verursacht.

Aber was bedeuten diese Scopes überhaupt? Nach dem GHG Protocol werden die Aktivitäten unseres Unternehmens in Scope 1, 2 und 3 differenziert:

  • Scope 1: alle direkte Emissionen – also aus Quellen, die innerhalb unseres Unternehmens entstehen.
  • Scope 2: alle indirekten Emissionen, die außerhalb unseres Unternehmens erzeugt oder und eingekauft werden – wie z.B. Strom.
  • Scope 3: alle sonstigen indirekten Emissionen. Darunter fallen beispielsweise Emissionen, die aus der Herstellung und dem Transport eingekaufter Güter oder durch die Verteilung und Nutzung eigener Produkte oder die Entsorgung von Abfällen entstehen. Hierzu gehören auch Emissionen, die durch Geschäftsreisen verursacht werden.

 

Die Herstellung unserer Produkte erfolgt also beispielsweise über unseren Dienstleister, dessen Emissionen je Produkt berechnet und kompensiert werden. So wird unsere komplette Produktrange bis Ende diesen Jahres noch komplett klimaneutralisiert sein.

Die größte Emissionsquelle stellt in unserem Corporate Carbon Footprint der Posten Wärme (33,6 %) dar. Der zweitgrößte Posten ist die Anfahrt der MitarbeiterInnen (16,8 %). An dritter Stelle stehen mit 15,3 % die Emissionen aus dem Posten Flüge. Um auf diesem Gebiet zukünftig keine weiteren Emissionen zu verursachen, werden daher zukünftig keine Geschäftsflüge innerhalb Deutschlands mehr stattfinden.

Unser oben genannter Scope 2 ist klimaneutral, da wir Strom aus erneuerbaren Energien beziehen. Bei der Wärmeversorgung sind wir hingegen aktuell noch auf konventionelle Energielieferanten angewiesen. Aufgrund unseres Unternehmensstandortes in der Hamburger Speicherstadt, welche als UNESCO Weltkulturerbe zählt, sind wir leider durch den hier gültigen Denkmalschutz so weit eingeschränkt, als dass wir keine autarke Energieversorgung ermöglichen können. Damit ist uns beispielsweise die Anbringung eigener Solarzellen auf dem Dach nicht ermöglicht, weshalb wir zumindest den dauerhaften Bezug von erneuerbarem Strom sicherstellen möchten.

Zudem arbeiten wir dauerhaft daran, unsere Emissionen in unseren Büroräumlichkeiten auf ein Maximum zu reduzieren und so nachhaltig wie möglich zu wirtschaften. Schnelle und einfache Beispiele kann übrigens jeder direkt umsetzen. So setzen wir beispielsweise auf Bio- und Fairtrade-Kaffee, Hafermilch und Toilettenpapier aus Altpapier.

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